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Sag JA zur geregelten Reihenfolge, das sagte ein alter Schwede, Åke Franzén(†)schon vor über 80 Jahren.
Er hatte die Idee, den Kunden in den Tante-Emma-Läden einfach eine fortlaufende "Nummer" in die Hand zu geben, um so die Reihenfolge zu regeln und lästiges Schlangestehen zu vermeiden. Er benutzte dazu einen durchnummerierten Block, der mit einem Nagel an der Wand befestigt wurde. Auf der Theke stand ein Zettelspießer. Hierauf wurde der Abrisszettel des Kunden, der gerade bedient wurde, von den Verkäufern einfach aufgespießt. Gleichzeitig hatte man damit die "Anzeige" für den nächsten Aufruf.
Diese Idee trat im Laufe der letzten 80 Jahre ihren Siegeszug rund um die Welt an und hat bis heute viele Variationen der Entwicklung erfahren.
Josef Peter Rupp, Gründer und Mitinhaber der Firma MEM-O-MATIC
GmbH, hat sich vor über 30 Jahren diese simple Idee zu Nutze gemacht und in Deutschland
Please, take a ticket! eingeführt. Diese Idee wurde ständig weiterentwickelt. Heute werden die unterschiedlichsten Varianten von Aufrufsystemen angeboten, von einfachen Systemen bis hin zu elektronischen Systemen mit umfangreichen Softwareprogrammen und Statistik sowie der Möglichkeit zur Terminbuchung mit patentierten GMS-Modulen, um Kunden in allen Bereichen mit Publikumsandrang eine geordnete Reihenfolge zu gewährleisten. Durch unterschiedliche Aufrufkreise werden die Kunden zielgerichtet zu den Mitarbeitern geleitet, die ungestört beraten können. Die Statistikauswertungen helfen bei der Personalplanung und dokumentieren die Besucherzahlen. Kunden, die sich frei bewegen können und nicht in Schlange stehen, sind entspannt und können sich überall informieren und kaufen. |